Vor längerer Zeit habe ich Britta versprochen ab und an was zu schreiben. Ich denke allerdings, dass selbst sie es mittlerweile aufgegeben hat das Blog aufzurufen und nachzusehen ob ich denn etwas geschrieben habe. Verübeln kann ich es ihr nicht. Man ist faul, hat nebenher viel zu tun, möchte die Zeit zuhause einfach lieber mit seinem Partner verbringen oder sich einfach von allem abschotten. Manchmal ist es aber auch gar nicht verkehrt zu schreiben. Schreiben war für mich schon recht oft wie eine Art Befreiung. Egal ob ich eigene Probleme in Worte gefasst habe (was eher selten der Fall war. Wer schreibt denn schon gern seine Probleme komplett aus) oder einfach nur meine sinnlosen Geschichten weitergeschrieben habe. Es tat meistens gut und ich hatte das Gefühl etwas geschafft zu haben.
Ich glaube im Moment brauche ich dieses Gefühl wieder.
Momentan läuft immer irgendetwas schief. Ich lebe zwar in einer Beziehung in der ich glücklich bin, habe Arbeit die mich auslastet und ich habe Hobbies die mich ablenken. Aber irgendwie sind da doch so viele Probleme die für mich irgendwann einfach unlösbar erscheinen. Wenn man darüber redet scheinen sie nicht schlimm zu sein. Doch mich belasten sie ungemein und ich weiß einfach nicht wie ich damit umzugehen habe. Wie gerne würde ich den Kopf in den Sand stecken, hoffen dass sich alles von selbst löst und ich in ein paar Wochen den Sand abschütteln kann und alles ist ‘Friede – Freude – Eierkuchen’.
Wer mich besser kennt weiß, wie schnell ich in ein Loch falle, wie sehr ich alles in mich reinfresse – und wie ich irgendwann etwas ganz ganz dummes tue.
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1. Dezember 2010 von Reni
Lippen aufspritzen leicht gemacht. Man nehme 1 Reni, 1 Dieter, 1 Leiter, 1 Autoreifen ( für besseren Effekt gerne auch die volle Reifenzahl eines PKWs ) und natürlich die Hauptzutat 1 x Renis ungeheueres Ungeschick!
Und so funktioniert das ganze. Man wechselt mit Dieter gemeinsam die Reifen, von Sommer- auf Winterreifen. Alles läuft normal ab, in null komma nix sind die Reifen gewechselt. Am ende hat man die Sommerreifen dastehen und muss sie über den Winter lagern. Kein Problem – in der Scheune von Dieters Eltern ist auf der oberen Plattform genug platz. Also kommen die Reifen dorthin wo zuvor die auch die Winterreifen gelagert waren. Eine Leiter hingestellt, Dieter nach oben, der die Reifen in Empfang nehmen kann und eine Reni die die Reifen über die Leiter nach oben schiebt. Bei den ersten zwei Reifen lief es auch sehr gut. Reni schiebt, Dieter nimmt in Empfang und stellt sie weg – der Dritte Reifen allerdings war dabei doch etwas schwieriger. Wieder schiebt die Reni den Reifen nach oben doch dieses mal flutscht der Reifen aus Dieters Hand und knallt mit all seiner Wucht auf die Reni. Und zwar mitten ins Gesicht. Jetzt hat sie ne dicke Lippe riskiert… vielleicht würde es ja ganz schön aussehen, wäre sie nicht in der Mitte aufgeplatzt…
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22. November 2010 von Reni
Nachdem ich nun schon über 1 Jahr bei den Hessen lebe und schon so einiges zu Bruch gegangen ist, müssen so langsam einige Dinge ausgetauscht werden. Dazu gehört leider auch unsere Couchgarnitur.
Als wir damals (einst…) zusammen gezogen sind, hatte keiner von uns ein Sofa und den Sessel den ich mir mal günstig geleistet hatte, hatte seine besten Tage auch schon lange hinter sich und war demnach nicht geeignet. Also hatten wir uns umgesehen und eine günstige und vor allem gebrauchte Variante erworben. 2 Sofas (1x 2 Sitzer, 1x 3 Sitzer) und einen Sessel für 80Euro. Das Jahr haben die Teile mehr oder weniger gut überstanden. Das 3er Sofa steht noch da wie wir es gekauft hatten und hat die ein oder andere Übernachtung unserer Gäste über standen. Anders dagegen das 2-Sitzer und der Sessel. Bei letzterem hat die Polsterung versagt und man lehnt sich gegen das blanke Holz – weswegen wir den Sessel unserem Bacardi Nahe gelegt hatten der es sich auf der Sitzfläche, die nach wie vor gepolstert ist, gemütlich macht und sich gemeinsam mit sienen Stofftierchen dort räkelt. Das 2er Sofa – sehr zu meinem Leidwesen – mein Teil der Couchgarnitur hat wirklich bessere Zeiten erlebt, die eine Seite war bereits zusammengekracht (ob das jetzt an mir oder an der Couch liegt lass ich nun mal dahingestellt) und man kann sich nicht mehr einfach nur gemütlich drauflegen sondern muss darauf achten wie man sich bewegt und vorsichtig aufstehen. Also insgesamt nicht das gelbe vom Ei.
Dieses Couchchaos hat uns letztendlich zu dem Entschluss gebracht – Ein neues Sofa muss her. Zunächst haben wir uns wieder bei den Gebrauchten Teilen umgesehen, doch das wäre nur ein Gang vom Regen in die Traufe, durchgesessen und ausgebleicht, warum nochmal sowas machen wenn man doch Erfahrungsgemäß nur gerade mal 1 Jahr etwas davon hat und dadurch ist man am Ende teuerer wie beim Neukauf einer Couchgarnitur.
Deswegen habe ich mir am Samstag Dieter an die Leine genommen und wir sind von einem Möbelgeschäft ins nächste getigert. Die Anfänge der Shoppingtour waren eher schlecht als Recht und ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben überhaupt noch etwas zu finden. Denn nach meinem Geschmack war bei den Modernen Sachen die Sitzfläche zu tief, Dieter fand die Kanten zu eckig und daher zu unbequem – die anderen sahen meiner Meinung nach total Omamäßig aus, was ich mir natürlich nicht in mein Wohnzimmer stelle obwohl ich meine grauen Haare mittlerweile auch nicht mehr zählen kann. Beim letzten Anlaufpunkt und nach gefühlten 20 Stunden (in Wirklichkeit waren es nur 4) haben wir endlich etwas gefunden was wir beide schick fanden und was wir beide haben wollten – und das beste: Man konnte die komponenten wie wir sie haben wollten selbst zusammenstellen. Der einzige Nachteil – ich habe zwar meine neue Couch schon angezahlt bekomme sie aber erst ende Januar 2011… naja, die paar Monate werde ich noch auf der geflickten 2er Couch überstehen…
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18. November 2010 von Reni
Seit vierundzwanzig Jahre stolpere ich nun schon durchs Leben, wodurch man sich auch den ein oder anderen Gedanken macht was für Mist man diese Jahre hindurch angestellt hat. Man fühlt sich zwar furchtbar erwachsen, aber immer noch mache ich dieselben Fehler die ich Jahre zuvor auch schon gemacht hatte.
Anfang des Jahres stürzte ich in ein tiefes Loch, aus dem ich nur mit Müh´ und Not wieder krabbeln konnte, doch jetzt erscheint es mir so fern als wäre es niemals geschehen.
Jetzt da ich wieder Arbeit habe, Arbeit die mir Spass macht und zu der ich gerne jeden morgen gehe – vor einigen Monaten war das für mich unvorstellbar und nun gehört es wieder zum Alltagstrott.
Geht es nur mir so, oder ist bei anderen das erlebte so schnell wieder vergessen wie es geschehen ist?
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16. November 2010 von Reni
Nach langem hin und her habe ich mich dazu durchgerungen wieder zu schreiben. Nachdem ich es zuletzt gar nicht mehr getan habe und dadurch das Blog total eingeschlafen war und in Vergessenheit geriet stellt sich natürlich die Frage ob es überhaupt Sinn macht wieder zu schreiben. Nun – ich finde schon. Allein schon um meine Gedanken zu ordnen und ein paar Erinnerungen festzuhalten, damit sie in meinem spärlich besiedelten Gehirn nicht hilflos herumirren.
Also hier ist es – das Reni. Nach wie vor am leben – wie zäh sie auch ist. Fleißig am arbeiten und noch immer im Hessenland (nur blöd dass es hier weniger Feiertage gibt *grml*).
Viel zu erzählen habe ich heute noch nicht – erstmal nur ein Lebenszeichen und die Tage werde ich mich und evtl. auch andere mit meinen ellenlangen Geschichten langweilen *muhahaha*
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